Die Presse berichtet bereits seit einigen Jahren über Crocs Schuhe und Jibbitz


Auf der ganzen Welt berichten Zeitungen über die Marke Crocs und der Artikel. Crocs Schuhe, Crocs Bekleidung, Youbycrocs, CrocsRX und Jibbitz sind von der Firma Crocs in aller Munde.
Wir haben für Sie einige Presseberichte gefunden und möchten diese online stellen.
Für den Inhalt übernehmen wir keine Haftung.

Der unheimliche Erfolg der Gummilatschen

Klobig und bunt: Crocs mit Crocs Schuhen ist derzeit die erfolgreichste Schuhmarke der Welt

NEW YORK:

Vergangenes Jahr im Sommer überflutete Crocs Manhatten. Fast jeder Zweite, so schein es, trug plötzlich die quietschbunten, übergroßen Gummischuhen die mehr an Gartenarbeit und OP erinnern als an elegantes Straßenschuhwerk, Wer Crocs hatte, schwärmte vom unvergleichlichen Tragekomfort. Wer keine hatte, schüttelte den Kopf und hoffte auf das nächste Jahr, wenn diese Mode wieder vorbei sein würde.
Doch nun ist wieder Sommer und Crocs Schuhe sind verbreiteter denn je. Der Hersteller aus dem US Bundesstaat Coloradohat im abgelaufenen Geschäftsquartal seinen Umsatz auf 132 Mio. Dollar (35 Mio. Euro) verdreifacht. „ Wir haben mehr Vorbestellungen als erwartet und können unsere Prognose für das Gesamtjahr anheben“, sagte Firmenchef Ron Snynder. Crocs ist derzeit die erfolgreichste Schuhmarke der Welt. Das vor fünf Jahren gegründete Unternehmen verkaufte 2006 Schuhe für 355 Mio. Dollar (261 Mio. Euro). Seit dem Börsengang Anfang 2006 verdoppelte sich der Aktienkurs. Die Gründer haben diesen Erfolg nach einigen Angaben selbst nicht ausgesehen. Sie entwickelten die Crocs Schuhe ursprünglich als rutschfeste Sandale für den Strandurlaub. Da bis heute mit Abstand meist verkaufte Modell heißt deshalb „Beach“. Besonders macht die Crocs Schuhe nach Firmenangaben allerdings Ihr Material. Dies sei weder Gummi noch Plastik, sondern ein Spezialschaum – dessen Formel Crocs streng unter Verschluss hält.
Weil die Crocs Schuhe so bequem waren und sich auch noch abwaschen ließen, etablierte sie sich bei Krankenschwestern und Ärtzen, Kellner und Friseuren. Aus demselben Grund sind sie zumindest in den USA auch bei Rentnern beliebt. Neben Schuhen verkauft das Unternehmen auch T- Shirts, Taschen, Mützen und Knieschoner.
Die Latschen sind aber nicht nur in den USA, dem Mutterland der Bequemlichkeit, ein Erfolg. Sondern auch in Europa, vor allem im modebewussten Italien.

Nordamerikanische Modeschuhe erobern Europa – Erfinder machen Vermögen
Mit Gummilatschen zum Börsenliebling
Eine simple Idee entwickelt sich zum Verkaufsschlager. Mit den Modeschuhen „Heelys“ und „Crocs“ machen findige Unternehmer ein Vermögen – nun auch in Deutschland.

An einem Urlaubstag am Strand kam Roger Adams die Idee, die ihn zum Millionär machte: Er sah den Skateboard-fahrenden Jugendlichen zu und dann auf seine Turnschuhe. Die Legende will, dass Adams sein Messer zückte, die Klinge erhitzte und ein großes Loch in die Ferse seines Schuhs schnitt. Dahinein montierte er eine Skateboard-Rolle – fertig war der fahrende Turnschuh. Mehr als 18 Millionen Dollar netto hat Adams Firma mit den „Heelys“ im vergangenen Jahr verdient. An der US-Technologiebörse Nasdaq ist sie heute rund eine Milliarde Dollar wert. Und auch ein durchlöcherter Plastikschuh namens „Crocs“ schaffte es in den USA bis an die Börse.

„Heelys“ sind bei Jugendlichen in – das ist die eine Seite des Erfolgs, die Adams nur begrenzt beeinflussen konnte. Doch er war nicht nur erfinderisch, sondern auch clever: Er meldete mehr als 77 Patente auf seinen Schuh in 25 Ländern an, suchte sich für die Gründung seiner Firma einen finanzstarken Investor und organisierte die Produktion in der Billiglohn-Region Asien. Dann begann er seinen Werbefeldzug. Im Jahr 2000 begann die Produktion, 2005 verkaufte die Firma etwas mehr als eine Million Paar, in den ersten neun Monaten 2006 schon fast vier Millionen Paare. In Deutschland gibt es die „Heelys“ seit gut einem Jahr, ein Paar kostet zwischen 94 und 136 Euro. Beflügelt von diesem Erfolg ging Adams am 8. Dezember an die Börse. 21 Dollar pro Aktie betrug der Ausgabekurs. Heute kostet die Aktie schon rund 30 Dollar. Der 51-jährige Adams, mit 17,4 Prozent beteiligt, ist 140 Millionen Dollar (knapp 105 Millionen Euro) schwer. Die Analysten vom Wertpapierhaus Bears Stern schätzen, dass in diesem Jahr rund acht Millionen Paar „Heelys“ verkauft werden, davon erst 15 Prozent im Ausland. Es dürfte also noch weiter nach oben gehen – auch wenn schon mehrere Kinder auf „Heelys“ schwer stürzten und die Vereinigung gegen gefährliches Spielzeug sie zu einem der schlimmsten Spielzeuge des Jahres kürte. Ungetrübter, aber ebenso erfolgreich verläuft die Geschichte der „Crocs“ – quietschbunte Schuhe, Sandalen und Stiefel aus Plastik mit Löchern zur Durchlüftung. George Boedecker, Lyndon Hanson und Scott Seamans aus der Öko-Hochburg Boulder im Bundesstaat Colorado entdeckten die Latschen bei einem gemeinsamen Urlaub in Kanada. Die Drei besorgten sich Geld in der Verwandtschaft und verkauften die Treter ab Ende 2002 an Segler und Gärtner. Zu ihrem Erstaunen entwickelten sich die „Crocs“ zu einem Modeartikel – Jack Nicholson und Google-Gründer Larry Page wurden schon damit gesehen. 2004 kauften die Kumpel die kanadische Fabrik und ihr Plastik-Patent. Heute werden die Schuhe auch in Mexiko, China, Rumänien und Italien hergestellt. Mehr als 20 Millionen Paar Schuhe fanden 2006 einen Kunden – ein Drittel davon im Ausland.




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